Schiwago, Barth_Bibelzentrum1_2011-05-29, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.
Bibelzentrum Barth
Bibelzentrum St. Jürgen
Sundische Straße 52
18356 Barth
info@bibelzentrum-barth.de
+49 (0) 3 82 31/ 7 76 62
http://www.bibelzentrum-barth.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bibelzentrum_Barth
Sundische Straße 52
18356 Barth
info@bibelzentrum-barth.de
+49 (0) 3 82 31/ 7 76 62
http://www.bibelzentrum-barth.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bibelzentrum_Barth
erstellt:
05.10.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Das Buch der Bücher steht in Barth im Mittelpunkt. Es wird zum Leitfaden für Besucher der ehemaligen Kirche St. Jürgen, dem heutigen Bibelzentrum. Sie können den Weg der Bibel durch die Jahrhunderte nachvollziehen und ihren Inhalt auf vielerlei Weise erfahren. Viele ihrer Botschaften sind anschaulich dargestellt und es wird über ihre Rolle als prägendes Buch für Kirche und Gesellschaft aufgeklärt. Auch viele Werke in Kunst und Literatur sind ohne sie nicht zu verstehen. Und ohne Gutenbergs Entwicklung der beweglichen Lettern hätte sie nicht ihre große Verbreitung gefunden. Daher können Besucher sich auch selbst an einer Buchdruckerpresse aus der Zeit Gutenbergs versuchen und an weitaus moderneren Computern zum Thema forschen. Nach soviel Aktivität ist auch Raum für Stille und zum Nachdenken in der mittelalterlichen Kapelle. Kulturelle Veranstaltungen und Jugendbegegnungen vermitteln ebenfalls die Kenntnis der Bibel. In früheren Jahrhunderten gehörte die Kirche zu einem Hospital, das Aussätzige aufnahm, und befand sich vor den Toren der Stadt. Lepra war eine der großen Plagen des Mittelalters, weil die Kranken sehr ansteckend waren. Hinter St. Jürgen verbirgt sich übrigens der Heilige Georg, denn Jürgen ist niederdeutsch für Georg. Bei den Katholiken war der Heilige Schutzpatron gegen alles Lebensbedrohliche. Die Stadt an der Barthe am Barther Bodden ist auch Ausgangspunkt für einen Pilgerpfad. Die Strecke führt vom Barther Bibelzentrum nach St. Jürgen im südöstlich gelegenen Starkow. Der zwölf Kilometer lange Weg geht auch an dem Dorf Kenz vorbei. Dem Wasser seines mittelalterlichen Brunnens wurde heilende Wirkung nachgesagt. Von der Backsteinbasilika in Starkow geht es weiter Richtung Südosten nach Franzburg. Von dem ehemaligen Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert ist heute noch der Seitenflügel zu sehen.
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