Matthias Bentz, Saarländisches_Bergbaumuseum_Bexbach, CC BY 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6 und der A8.
Bexbach Grubenmuseum
Bergbaumuseum Bexbach
Niederbexbacher Straße 62
66450 Bexbach
Saarl.Bergbaumuseum@t-online.de
+49 (0) 68 26/ 48 87
http://www.saarl-bergbaumuseum-bexbach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bexbach
Niederbexbacher Straße 62
66450 Bexbach
Saarl.Bergbaumuseum@t-online.de
+49 (0) 68 26/ 48 87
http://www.saarl-bergbaumuseum-bexbach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bexbach
erstellt:
23.08.2017
aktualisiert:
19.10.2023
1429 wurden sie das erste Mal schriftlich erwähnt: die „Steynekohlen“ – jener Stoff, der das Leben der Menschen und die Landschaft im Saarland über Jahrhunderte prägte. Entstanden ist die Kohle des Saarkohlebeckens aus Pflanzenresten. Sie sammelten sich in Torflagern, die sich durch besondere Druck- und Temperaturverhältnisse zu Kohle verdichteten. Der bergmännische Abbau dieser Kohleschichten wurde bald zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor einer ganzen Region. Mit der Eröffnung der Saarbrücker Bahnlinie erhielt die Förderung einen weiteren Schub. Zeitweise waren in den Gruben um Bexbach mehrere tausend Bergleute beschäftigt. Von ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen erzählt das Bergbaumuseum Bexbach. Der Hindenburg-Turm, ein ehemaliger Wasserturm, beherbergt die Ausstellungsfläche. Es empfiehlt sich die Besichtigung ganz oben, im siebten Stock, zu beginnen. Von hier aus blickt man über eine Landschaft, die durch 200-jährigen, intensiven Bergbau geprägt wurde. Die Dauerausstellung „Bergbau und Landschaft“ verdeutlicht die Veränderungen und Probleme, die sich daraus ergeben haben. In der dritten Turmetage stehen die sozialen Belange der Saarbergleute im Mittelpunkt. Blickfang ist ein originalgetreu eingerichtetes Bergmannshaus. Es zeigt die beengten Verhältnisse, in denen die Bergleute leben mussten. Höhepunkt einer jeden Tour ist natürlich die Fahrt „Unter Tage“, die stilecht mit Helmen, Kopflampen und Fahrjacken unternommen wird. Im Keller des Turmes befindet sich eine Anlage, die mit Originalgeräten und Maschinen bestückt wurde. Der Besucher besichtigt traditionelle Förderwagen und eine Einschienenhängebahn. Nach der Grubenfahrt wird ein Bergmannsvesper gereicht.
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