Erell, RDG_St.-Bartholomaeus_Damgarten, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.

Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Stadtinformation - Ribnitz Damgarten
Am Markt 14
18311 Ribnitz-Damgarten
touristinfo@ribnitz-damgarten.de

+49 (0) 38 21/ 22 01

http://www.ribnitz-damgarten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ribnitz-Damgarten
erstellt:
05.10.2017
aktualisiert:
11.01.2024
Verschwunden ist es noch immer, das berühmte Bernsteinzimmer. Aber eine Ahnung davon, wie es auf den Betrachter gewirkt hat, bekommen Besucher auch hier. Ein Teil des Zimmers ist im Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten nachgebildet und ausgestellt. Wer an der nahen Ostsee aufmerksam den Strand entlang geht, findet – mit sehr viel Glück – einen Bernstein. Einfacher ist es, gleich ins Museum zu gehen, denn hier im ehemaligen Klarissenkloster gibt es Bernstein ohne Ende. Fast 1000 Stücke werden gezeigt; auch Inklusen, das sind Einschlüsse von Tieren und Pflanzen, die Millionen Jahre alt sind. Das spektakulärste Stück heißt auf gut Lateinisch „Palaeoananteris ribnitiodamgartensis“ und zeigt einen eingeschlossenen Skorpion. Auch Kunstwerke aus früheren Jahrhunderten und zeitgenössischer Schmuck bezaubern die Besucher. Die Entstehungsgeschichte des Steins, der in Wirklichkeit gehärtetes Harz ist, wird ebenfalls erzählt. Kaufen kann man Bernstein natürlich auch in der Stadt, viele Galerien und Goldschmieden locken mit dem honigfarbenen Schmuck. Wie das „Gold des Meeres“ gesägt, geschliffen und poliert wird, können Zuschauer live erleben in der gläsernen Produktion der Schaumanufaktur der Ostsee-Schmuck GmbH. Nach der Bearbeitung wird der Stein gefasst und es entstehen Schmuckstücke aus Gold und Silber. Ganz Mutige können sich im Werkraum selbst an der Bearbeitung des Bernsteins versuchen, unter fachkundiger Anleitung, versteht sich. Weniger der Bernstein, als die Stadt Ribnitz faszinierte den New Yorker Maler Lyonel Feininger, der in Deutschland lernte und später am Bauhaus lehrte. 1905 und 1921 kam er nach Ribnitz und malte auch das Rostocker Tor, das als einziges von fünf Stadttoren erhalten ist. Es erinnert an die ehemalige Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert, als die heutige Doppelstadt gegründet wurde.

 

 

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