Bergermotte, Am_Untergraben_30_(edited), CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4 und der A46.

Bergisches Land
Touristinformation
Naturarena Bergisches Land
Friedrich-Ebert-Straße 75
51429 Bergisch Gladbach
info@dasbergische.de

+49 (0) 22 04/ 84 30 00

https://www.dasbergische.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Bergisches_Land
erstellt:
10.08.2017
aktualisiert:
26.10.2023
Um mit der weltberühmten Wuppertaler Schwebebahn zu fahren, ist man im Bergischen Land genau richtig. Wuppertal ist die größte Stadt in einer Region, die von der Fläche her mit dem Saarland vergleichbar ist. Die nächstgrößeren Städte sind Solingen, bekannt durch Klingen und Messer, und Remscheid. Die Bezeichnung Bergisches Land trifft zwar zu, denn hier befinden sich zahlreiche bewaldete Hügel und kleinere Berge, doch der Name stammt eigentlich von den Grafen und späteren Herzögen „von Berg“, die hier vor rund 1000 Jahren sesshaft wurden. Diese Region zwischen Rhein, Ruhr und Wupper bietet Erholungssuchenden zahlreiche Talsperren, Flüsse, Bäche und Wälder. Gleichzeitig hat sich hier aber auch die Eisenindustrie entwickelt. Doch auch andere Dinge haben das Bergische Land berühmt gemacht. So hat zum Beispiel die Barmer Ersatzkasse hier ihren Sitz. Barmen ist nämlich ein Stadtteil von Wuppertal. Und die weltberühmte Aspirin-Firma Bayer kommt ursprünglich ebenfalls aus Barmen. Gleichzeitig bildet das Bergische Land auch die Grenze zwischen Nordrhein und Westfalen. Dies macht sich bei einem Gespräch mit einem Einheimischen bemerkbar, wenn er in westfälischem Platt spricht und kurz darauf eine rheinländische Tonart anschlägt. Unbedingt empfehlenswert sind die kulinarischen Köstlichkeiten der Region. Besonders der nachmittägliche Kaffeetisch mit süßen Waffeln, garniert mit heißen Kirschen oder Milchreis, lädt zum Tratsch und Klatsch ein. Nicht umsonst trägt er den Namen „Kaffeedrenken met allem dröm und draan“. Einstmals hat man den Kaffee in einer so genannten Dröppelminna gereicht. Das ist ein rundes Zinngefäß, an dessen tiefster Stelle sich ein kleiner Hahn befindet, aus dem der Kaffee fließt. Doch heute findet man diese Kaffeekännchen eher im Museum als an einer Kaffeetafel.

 

 

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