Norbert Kaiser, Oelsnitz_Bergbaumuseum_(01wiki), CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4 und der A72.

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge
Bergbaumuseum Oelsnitz / Erzgebirge
Pflockenstraße 28
09376 Oelsnitz/Erzgebirge
info@bergbaumuseum-oelsnitz.de

+49 (0) 3 72 98/ 1 26 12

https://www.bergbaumuseum-oelsnitz.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Bergbaumuseum_Oelsnitz/Erzgebirge
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
13.11.2023
Das Erzgebirge bildet seit dem Mittelalter die natürliche Grenze nach Böhmen. Mit ihm verbindet man Bergwerke, in denen Silber, Zinn, Kobalt und Uran abgebaut wurden. Von 1844 bis in die Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde auch Steinkohle im Revier gefördert. Der Kaiserin-Augusta-Schacht wurde in den Jahren 1869 bis 1874 erschlossen und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Er produzierte in seiner Blütezeit mit zirka. 1,5 Mio. Tonnen Rohkohle im Jahr ein Drittel der Gesamtförderung des Steinkohlenbergbaus in Sachsen. Das Bergbaumuseum Oelsnitz erzählt die Geschichte des sächsischen Bergbaus auf dem Gelände dieses Schachtes. Im Jahr 1946 wurde er in Karl-Liebknecht-Schacht umbenannt und 1960 still gelegt. Nach der Verfüllung 1976 wurden große Teile der Übertageanlagen umgestaltet und in die Ausstellungsfläche einbezogen. Die gesamte übertägige Schachtanlage steht auf der Denkmalliste des Kreises Stollberg und hat für sich schon musealen Charakter. Zum Beispiel ist die Innenarchitektur der ehemaligen Lohnschalterhalle aus den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts überaus sehenswert. Seit dem Jahr 2000 hat das Bergbaumuseum Oelsnitz ein völlig neu gestaltetes Außengelände. Vor oder nach dem Museumsbesuch kann man dort ein Stahlfördergerüst, eine Seilscheibe oder eine Trommelfördermaschine besichtigen.

 

 

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