Bastian Fuchs, PLK_Türme, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.
Benediktinerabtei Plankstetten
Benediktinerabtei Plankstetten
Klosterplatz 1
92334 Berching
info@kloster-plankstetten.de
+49 (0) 84 62/ 20 60
http://www.kloster-plankstetten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Plankstetten
Klosterplatz 1
92334 Berching
info@kloster-plankstetten.de
+49 (0) 84 62/ 20 60
http://www.kloster-plankstetten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Plankstetten
erstellt:
21.04.2017
aktualisiert:
06.04.2022
Das Benediktinerkloster Plankstetten wurde 1129 gegründet. Aus dieser Zeit ist bis heute ein romanischer Kirchenbau erhalten. Dabei hätte es ganz anders kommen können. Nach dem Bauernkrieg und im Dreißigjährigen Krieg war Mitte des 17. Jahrhunderts ein Großteil des Klosters zerstört. Bei den folgenden Restaurierungsarbeiten erhielt die Abtei ihren barocken Charakter, für den sie heute bekannt ist. Wenig später entstand außerdem ein imposantes Brauereigebäude, das heute als Bibliothek dient. Ab 1742 wurde das Kloster durch den populären Abt Maurus Xaverius Herbst geleitet. Seine Frömmigkeit war von der Anbetung des leidenden Christus und der Mutter Maria geprägt. Zur ihrer Verehrung ließ Maurus mehrere Figuren anfertigen, die noch heute im Kloster zu sehen sind. Auch die Orgel und die Seitenaltäre wurden während seiner Amtszeit angeschafft. Heute befindet sich Maurus Grab in der Kreuzgangkapelle. Es wird noch immer von vielen Gläubigen besucht. Im Zuge der allgemeinen Säkularisierung wurde 1806 auch das Kloster Plankstetten aufgelöst. Ein Teil der Gebäude wurde zerstört. 1917 gelang eine Neugründung. Um eine Landwirtschaftsschule zu eröffnen, kaufte man das Klostergut Staudenhof dazu. Eine Metzgerei, eine Bäckerei und eine Brauerei nahmen erneut ihre Arbeit auf. Heute betreibt man dort organisch-biologische Landwirtschaft. Die Erzeugnisse werden größtenteils selbst verarbeitet und verkauft. In der Bäckerei wird mit eigenem Getreide echtes Sauerteigbrot gebacken. In einem Hofladen kann jedermann die klostereigenen Produkte wie Brot, Wurstwaren und Gemüse kaufen. Das Kloster Plankstetten ist damit heute so lebendig wie lange nicht mehr.
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