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Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3 und der A92.

Bayerischer Wald
erstellt:
25.12.2016
aktualisiert:
17.01.2024
Die größte Waldlandschaft Mitteleuropas liegt zwischen Donau, Böhmerwald und der Grenze zu Österreich. Es ist der bayrische Wald. Mittendrin erstreckt sich der gleichnamige Nationalpark, ein 24000 Hektar großes Gebiet, in dem die Natur noch weitgehend sich selbst überlassen ist. Zugrunde liegt das Motto: „Ein Land darf sich erst dann erst dann wirklich als kultiviert oder zivilisiert bezeichnen, wenn es seiner Wildnis genug Bedeutung schenkt”. Holznutzung und Jagd haben in diesem Gebiet keinen Platz. Weder aufjaulende Motorsägen noch krachende Äxte stören die Stille jenes Fleckchens, das Adalbert Stifter einmal als „Land der Stille” bezeichnet hat. Für Wanderer steht hier ein 320 km langes Wegenetz zur Verfügung. Viele schöne Pfade gibt es natürlich auch dort, wo der Bayerische Wald „nur” als Naturpark ausgewiesen ist. Besucher haben die Möglichkeit, die Region auf einem der zahlreichen Lehrpfade zu erkunden, etwa auf dem Granitwanderpfad in Blaibach, dem Flusslehrpfad in Fürsteneck oder dem Fischlehrpfad in Regen. In Bernau und Frauenau gibt es Wildgehege. Zwischen Lam und Lohberg findet sich die erste Öko-Region Oberbayerns: Statt Maschinen kümmern sich hier wieder Schafe um das Beweiden der steilen Hangwiesen. Ein Naturdenkmal ist die 1000jährige Wolframslinde bei Kötzing. Die wahrscheinlich älteste Linde Deutschlands hat einen Stammumfang von 16 Metern. Der Dichter Wolfram von Eschenbach soll in ihrem Schatten einst den „Parzival” gedichtet haben. Ein Kuriosität ist der „Wackelstein” bei Solla: Da der 50-Tonnen-Brocken nur auf einem schmalen Felssporn ruht, kann man ihn mühelos ins Wanken bringen..

 

 

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