Ing. Richard Hilber, Parkstein_Basaltkegel, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A93.
Basaltkegel Parkstein
Vulkanerlebnis Parkstein
Schloßgasse 5
92711 Parkstein
vulkanerlebnis@parkstein.de
+49 (0)9602 - 616 39 10
https://www.vulkanerlebnis-parkstein.de/de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Parkstein_(Basaltkegel)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Parkstein_(Basaltkegel)
erstellt:
07.07.2020
aktualisiert:
10.01.2024
Der Parkstein ist ein geologisch interessanter Ort. Weithin sichtbar ragt der Bergkegel aus Basalt- und Tuffgestein in den Himmel, an seinem Fuß liegt eine gleichnamige Siedlung. Der Kegel entstand im Tertiär vor etwa 24 Millionen Jahren. Damals herrschte in Nordostbayern subtropisches Regenwaldklima. In der gesamten Gegend gab es vulkanische Aktivitäten, die bis vor einigen tausend Jahren andauerten. Der Parkstein selbst ist jedoch kein klassischer Vulkankrater, sondern eine Art Förderschlot, um den sich Abtragungsschutt angelagert hat. Ein großer Teil dieser Gesteinsablagerungen sind durch Verwitterung und Erosion wieder verschwunden. Übrig blieb ein harter Kegel aus Basalt – der heutige Parkstein. Durch die Nähe zum Forschungszentrum KTB (Kontinentale Tiefbohrung) wurde er recht genau untersucht. Weshalb man zum Beispiel weiß, dass bei seiner Entstehung Temperaturen bis 1150°C herrschten. Einige Tage müssen den damals im Tropenwald lebenden Tieren gehörig die Asche- und Lavafetzen um die Ohren geflogen sein. Beeindruckend ist eine Besichtigung der 40 Meter hohen, senkrecht aufsteigenden Basaltwand. Der Kegel selbst ist immerhin 595 Meter hoch und bietet von seinem Gipfel einen weiten Rundumblick über das Oberpfälzer Hügelland. Einer Legende nach war der schöne Ausblick dafür verantwortlich, dass dort um 1000 n. Chr. eine Burg entstand. Ein Teilnehmer einer kaiserlichen Jagd soll einen Eber bis auf den Gipfel des Parksteins verfolgt haben. Dort oben war er von dem Weitblick so angetan, dass er beschloss, an dieser Stelle eine Burg zu errichten. Über die Jahrhunderte stand „Parcastein” unter der Herrschaft von Barbarossa, dem König von Böhmen und Rudolf von Sachsen. Im 18. Jahrhundert verfiel es zur Ruine. Heute sieht man auf dem Gipfel nur noch eine Kapelle in den Himmel ragen.
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