Losch at German Wikipedia, Klosterkirche_Barsinghausen_IMG_2766, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.

Barsinghausen Erholung und Bergbautradition
Tourist-Info
Osterstraße 4
30890 Barsinghausen
info@barsinghausen-info.de

+49 (0) 51 05 / 5 12 32 33

http://www.barsinghausen-info.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Barsinghausen
erstellt:
01.11.2016
aktualisiert:
21.11.2023
Drei Dinge zieren das Wappen Barsinghausens: ein goldener Hirsch, ein goldener Schleifstein, und gekreuzte Schlägel und Eisen – die Werkzeuge von Bergleuten. Diese Symbole stehen für drei Traditionen, die hier in Barsinghausen im Calenberger Bergland bis heute fortleben. Da sind zum einen die dichten Wälder, die Barsinghausen umgeben, hier im Übergangsgebiet zwischen den Mittelgebirgen und dem norddeutschen Tiefland. Der goldene Hirsch steht dabei für den großen Bestand an Rotwild, der hier bis heute lebt. Der goldene Schleifstein steht für das, was Barsinghausen in der Vergangenheit großen Reichtum beschert hat: der Abbau von Sandstein, aus dem wiederum Schleifsteine hergestellt wurden. Die Werkzeuge der Bergleute symbolisieren natürlich die lange Bergbautradition des Ortes.  Diese können Besucher nacherleben, wenn sie im Bergwerk Klosterstollen 1500 Meter in die Tiefe des Berges hinabgeführt werden, um dort mehr über den Kohleabbau zu lernen. Erst einmal ans Tageslicht zurückgekehrt, lässt sich der „Deister“, der mehr als 400 Meter hohe Höhenzug im Calenberger Bergland, erkunden. Von diesen Wanderungen zurückgekehrt, wartet Barsingshausen dann noch mit einem seinem Kloster auf, 1193 gegründet, und zahlreichen alten Rittergütern und Herrenhäusern, die die Geschichte des Ortes repräsentieren – auch wenn sie es vielleicht nicht als Symbol auf das Wappen Barsinghausens geschafft haben. Da wäre es bei so vielen Traditionen doch eng geworden.

 

 

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