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Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.

Barockstadt Fulda
Tourismus- und Kongressmanagement
Bonifatiusplatz 1
36037 Fulda
tourismus@fulda.de

+49 (0) 66 1/ 10 21 81 3

http://www.tourismus-fulda.de/
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erstellt:
06.03.2017
aktualisiert:
03.11.2023
Im Dom zu Fulda findet man unter dem Hochaltar das Grab des Heiligen Bonifatius. Im Dommuseum gleich nebenan werden einige Reliquiare des Heiligen gezeigt. Das ist natürlich kein Zufall. Denn die Stadt Fulda verdankt ihre Gründung der Christianisierung Germaniens. Papst Gregor II. hat es vor über 1200 Jahren in Angriff genommen. Dazu entsandte er den angelsächsischen Benediktiner Bonifatius nach Deutschland. Zusammen mit dessen Schüler Sturmius. Sturmius gründete im Jahr 744 das Benediktinerkloster, auf das die Stadt Fulda zurückgeht. Bonifatius kam wenig später bei der Bekehrung der Friesen ums Leben. Sozusagen als schlagenden Beweis, dass die alten Götter der Germanen nichts taugten, fällte er deren Donar-Eichen. In Geismar bei Fulda hatte das wunderbar funktioniert, in Friesland ging es schief. Die Friesen spalteten Bonifatius mit der Axt den Schädel. Da hat ihm auch die Bibel nicht geholfen, die er zum Schutz hochhielt. Seine Gebeine wurden nach Fulda geholt, was ein Glück für Kloster und Stadt gewesen ist. Denn nun war Fulda ein Wallfahrtsort. Jeder wollte zu den Reliquien des Apostels der Deutschen. Stadt und Kloster entwickelten sich prächtig. Bis heute ist dieser Reichtum noch bei einem Bummel durch die Stadt zu sehen. Das prachtvolle Stadtschloss war früher die Residenz der Reichs- und Fürstäbte. Heute kann es zum Teil besichtigt werden, ein Porzellan-Museum ist ebenfalls im Schloss untergebracht. An der Nordseite des Schlossgartens findet man einen tollen Irrgarten. Die Michaeliskirche liegt nördlich vom barocken Dom und ist eine der ältesten Kirchen Deutschlands.

 

 

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