Stefanie Eichler, Universitaet_Mannheim_Schloss_Ehrenhof, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6 und der A656.
Barockschloss Mannheim
Barockschloss Mannheim
Bismarckstraße
68161 Mannheim
service@schloss-mannheim.com
+49 (0) 6 21/ 2 92 28 91
http://www.schloss-mannheim.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Mannheim
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erstellt:
23.01.2017
aktualisiert:
11.10.2023
Motten wissen, was gut ist. Prächtige Wandteppiche zum Beispiel. Doch bei der Restaurierung wusste man sich zu helfen, man fror die Teppiche einfach ein. Bei minus 30 Grad Celsius überlebt auch die gefräßigste Motte nicht. Deswegen sind die Gobelins, die besonderen Wandteppiche im Barockschloss Mannheim, wieder mottenfrei. Die Teppiche kommen aus der königlichen Manufaktur Frankreichs, wo man ihnen Ende des 18. Jahrhunderts exotische Szenen einwebte. Daher kam auch Stephanie, eine Nichte von Napoleon Bonaparte zu den wertvollen Teppichen. Napoleon benutzte Stephanie für seine Bündnispolitik und verheiratete sie mit Karl von Baden. So ist sie nach Mannheim gekommen. Stephanie wurde die letzte fürstliche Bewohnerin des Schlosses, es war ihr Witwensitz. Sie ließ einige Räume im Empire, im Stil des französischen Kaiserreiches erneuern. Doch in den Anfängen des Schlosses gab der Barock den Ton an. In der Kirche ist das ganz unmittelbar zu erleben. Der Raum ist so raffiniert gestaltet, dass er zusammen mit dem Deckengemälde das Gefühl himmlischer Unendlichkeit vermittelt. Mit einer anderen Frau verbindet sich die Kabinettsbibliothek des Mannheimer Barockschlosses. Kurfürstin Elisabeth Augusta hier anregende Stunden verbracht. Der Raum ist als einziger nahezu im Originalzustand erhalten, denn das Schloss war im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Die restlichen Räume konnten nur restauriert und erneuert werden. Doch dennoch lassen sich zahlreiche historische Schätze bei einem Rundgang entdecken. Wie auch die Wandteppiche, die von einer anderen Zeit erzählen.
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