Marius745, Schloss_Bruchsal_Spiegelung, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.
Barockschloss Bruchsal
Schloss Bruchsal
Schlossraum 4
76646 Bruchsal
info@schloss-bruchsal.de
+49 (0) 72 51/ 74 26 61
http://www.schloss-bruchsal.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bruchsal
Schlossraum 4
76646 Bruchsal
info@schloss-bruchsal.de
+49 (0) 72 51/ 74 26 61
http://www.schloss-bruchsal.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bruchsal
erstellt:
13.01.2017
aktualisiert:
08.02.2022
„Fürstbischof Kardinal Damian Hugo Philipp Graf von Schönborn“ – so lautete der atemberaubende Name eines Mannes, der ein nicht minder atemberaubendes Schloss im kleinen Bruchsal baute. Seinen Nachnamen hatte der Bauherr vom nassauischen Dorf Schönborn abgeleitet. Reichtum und Einfluss hatte er durch Erbschaften und Schenkungen angehäuft. 1719 wurde er zum Kardinal von Speyer ernannt und beschloss, sich eine angemessene Residenz zu bauen. Es wäre nahe liegend gewesen, sie in der Nähe des Speyrer Doms zu errichten. Doch dem Kardinal schwebte ein so riesiger Komplex vor, dass sich dort kaum Platz dafür gefunden hätte. Zudem gab es in Speyer immer wieder Streitigkeiten mit den zahlreichen Protestanten. So kam Damian Hugo Philipp auf die Idee, sein Mammutprojekt im 40 Kilometer entfernten Bruchsal umzusetzen. Hier entstand unter seiner Regie ein riesiges Schloss. Oder besser: Ein ganzes Schloss-Stadtviertel mit Palast, Kirche, Stallungen und Verwaltungsbauten. Insgesamt waren es 50 Gebäude, die aus dem verträumten Bruchsal eine prunkvolle Residenz machten. Angesehene Architekten und Künstler versahen das Ensemble mit der ganzen Pracht von Barock und Rokoko. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der hufeisenförmigen Schlossanlage zerstört. Inzwischen hat das Land Baden-Württemberg sie wieder aufbauen und aufwendig restaurieren lassen, so dass Besucher, ebenso wie einst Damian Hugo Philipp, durch das prächtige Treppenhaus des Haupthauses schreiten können. Heute sind in dem Schloss auch zwei Museen untergebracht. Skuril mutet vor allem das Musikautomatenmuseum an, in dem es zahlreiche selbstspielende Instrumente zu sehen und zu hören gibt.
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