Günter Seggebäing, Coesfeld, 20170520_Schloss_Ahaus,_Ahaus_(08120), CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A31.
Barockschloss Ahaus
Schloss Ahaus
Oldenkottenplatz
48683 Ahaus
info@muensterland.com
+49 (0) 2571/ 94 9300
https://www.muensterland.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ahaus
Oldenkottenplatz
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ahaus
erstellt:
03.11.2017
aktualisiert:
31.10.2023
„Alle Kinder sitzen anständig, still und mit dem Rücken angelehnt in Reihen hintereinander. Flüstern, Sprechen, Plaudern, Lachen und neugieriges Umhergaffen ist während des Unterrichts streng verboten. Wenn ein Kind eine Antwort geben will, meldet es sich mit der rechten Hand. Dabei wird der Ellenbogen des rechten Arms in die linke Hand gestützt.“ – Das sind einige Regeln, die vor 100 Jahren in deutschen Schulen üblich waren. Wie der Unterricht anno dazumal erfolgte, kann man im Schulmuseum in Ahaus erleben. Das Museum hat seinen Sitz im Barockschloss inmitten der Stadt. An der Stelle des Schlosses befand sich schon im Mittelalter eine Burganlage, die den Edelherrn von Ahaus gehörte. Im Jahr 1406 ging sie in den Besitz des Fürstbistums Münster über. Der Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg gab 1688 den Auftrag, die alte Burg abzureißen und ein barockes Wasserschloss zu errichten. Das Bauwerk wurde in verschiedenen Kriegen mehrmals zerstört, zum Glück jedoch immer wieder aufgebaut. Auch die schweren Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs sind man dem Gebäude nicht mehr an. Heute beherbergt es die Technische Akademie Ahaus, das Torhausmuseum mit Ausstellungsstücken zur Geschichte der Stadt Ahaus und das Schulmuseum. Zu besichtigen ist außerdem der sogenannte Fürstsaal, in dem regelmäßig Schlosskonzerte stattfinden. Im ehemaligen Schlosspark, der inzwischen zu einem modernen Stadtpark umgestaltet wurde, finden kleine und große Besucher Spielplätze zum Austoben, Ruhezonen zum Entspannen und Wege im Grünen zum Spazierengehen.
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