Berthold Werner, Wiesentheid_BW_2013-03-27_09-20-55_stitch, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.

Barockes Wiesentheid
Tourist-Information "Dorfschätze"
Balth.-Neumann Str. 14
97353 Wiesentheid
info@dorfschaetze.de

+49 (0) 93 83/ 90 94 95

http://www.wiesentheid.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesentheid
erstellt:
28.11.2016
aktualisiert:
23.05.2023
Ein ausladendes Mansardendach mit zwei übereinanderliegenden Ebenen von Dachgauben, gekrönt von einem zentralen laternenartigen Uhrtürmchen. Ebenso zentral das Portal mit Rundbogen und ebenfalls rundem Giebel unter dem Wappen der Gemeinde. Das ist das Rokoko-Rathaus von Wiesentheid. Es wurde 1741 bis 1743 gebaut, nachdem der Vorgängerbau niedergebrannt war. Zu dieser Zeit wurde Wiesentheid zum Stammsitz der Familie von Schönborn, die noch heute im Schloss Wiesentheid wohnt, dessen Park mit historischen Elementen und Erklärungen der Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Rathaus wurde 1814 zum bayerischen Landgericht, später Amtsgericht und im 20. Jahrhundert sogar Sitz der örtlichen Schule. Das barocke Residenz- und Amtsstädtchen Wiesentheid ist von der Eckstellung des vierflügelichen Schlosses bestimmt: am architektonisch erhöhten Schlossplatz treffen die Straßenzüge winklig aufeinander. Gegenüber der Schlossfassade steht die ebenfalls barocke Pfarrkirche St. Mauritius. Neben Rat- und Pfarrhaus prägt eine überlebensgroße Kreuzigungsgruppe den Platz. Der Marienplatz (mit einer neugotischen Mariensäule) erinnert noch heute an den Marktort Wiesentheid, der 1685 eine eigene Marktordnung erhalten hat. Er ist von zweigeschossigen Walmdachhäusern umgeben, darunter der Apotheke mit einer Rokokofassade. Bedeutende Baumeister wie Balthasar Neumann, Antonio Petrini und Leonhard Dientzenhofer haben in Wiesentheid gearbeitet. Heute verbindet ein gutes Rad- und Wanderwegnetz den Ort mit acht weiteren fränkischen Dörfern, die ihre „Dorfschätze“ in ursprünglichen Ortskernen präsentieren.

 

 

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