McBernie, Kraftwerk_Boxberg, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Bärwalder See Bjerwalski jezor
Tourist-Info
Zur Strandpromenade 1
02943 Boxberg/O.L.
info@baerwalder-see.eu
+49 (0) 35 77 4/ 48 95 79
http://baerwalder-see.eu
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rwalder_See
Zur Strandpromenade 1
02943 Boxberg/O.L.
info@baerwalder-see.eu
+49 (0) 35 77 4/ 48 95 79
http://baerwalder-see.eu
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rwalder_See
erstellt:
04.01.2017
aktualisiert:
16.01.2024
Vom „Kino im Kopf“ hört und liest man zuweilen. Aber ein „Theater im Ohr“? Was soll man sich darunter vorstellen? Und wie groß müsste so ein Ohr sein, damit ein Theater reinpasst? Ungefähr 350 Meter lang, 250 Meter breit und 18 Meter hoch. Das sind zumindest die Maße des riesigen Ohres des Warschauer Künstlers Jarosław Kozakiewicz. Es befindet sich südlich von Boxberg, beherbergt jenes „Theater im Ohr“ im Innern und eine Aussichtsplattform am höchsten Punkt der Ohrmuschel. Von dort kann man das Kraftwerk Boxberg, aber auch den größten See Sachsens überblicken: den Bärwalder See. Er liegt im gleichnamigen Landschaftspark zwischen einem Wildgehege und dem Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“. Wo heute Strand und Hafen zur Erholung einladen, baggerte bis 1991 der VEB BKW Glückauf Knappenrode Braunkohle aus dem Tagebau Bärwalde. Das sogenannte „Restloch“ dieses Tagebaus wurde ab 1997 geflutet und war erst nach über elf Jahren vollgelaufen. Der Bärwalder See hat auch heute noch eine technische Funktion: er ist Brauchwasser-Speicher für das nahgelegene Kraftwerk Boxberg. Vor allem aber ist der See ein touristisches Ziel geworden. Symbol für den See als Wassersportort ist der über sieben Meter hohe Leuchtturm „Marina Klitten“ am Hafen. Dort gibt es zwei Bootsanleger und zahlreiche Liegeplätze an Land und zu Wasser. Und für die wasserscheuen Besucher des Sees gibt es eine Inline-Skate-Arena, kilometerlange Wege zum Radfahren und einen 130 Hektar großen Wildpark. Dort kann man bei einer „Safari mit Fütterung“ dann vielleicht auch einen der zahlreichen Parkbewohner entdecken – neben Rehen, Dam- und Rotwild leben hier Füchse, Dachse und Waschbären, aber auch ein paar Exoten wie Rentiere, Känguruhs und Lamas. Mit letzteren lassen sich auch geführte Lama-Trekking-Wandertouren unternehmen.
« zurück zur Startseite Reisen