Manfred Heyde, BW38a_Cassiopeia_Therme, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.

Badenweiler Therme
Cassiopeia Therme
Ernst-Eisenlohr-Str. 1
79410 Badenweiler
therme@badenweiler.de

+49 (0) 76 32/ 79 92 00

https://www.badenweiler.de/
erstellt:
10.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
„Lange keinen Champagner mehr getrunken…“ Um die letzten Worte großer Persönlichkeiten ranken sich oft Mythen. Glaubt man Olga Knipper, dann waren die letzten Worte ihres Mannes Anton Tschechow ebendiese. Kurz zuvor hatte der russische Schriftsteller und Dramatiker erstmals in seinem Leben nach einem Arzt verlangt. Der kam und verordnete ihm, dem Autor der „Drei Schwestern“ und des „Kirschgartens“, ein Glas Champagner. Tschechow war Wochen zuvor nach Badenweiler gekommen, um seine Tuberkulose zu heilen. Denn Badenweiler war schon damals ein renommierter Kurort. Im ersten Jahrhundert nach Christi hatten die Römer hier in ihrer Provinz die Therme „Aquae Villae“ erbaut und dabei die warmen Quellen des Oberrheingebiets genutzt. Die Ruinen dieses römischen Thermalbads sind noch heute in Badenweiler zu besichtigen – vor allem aber bietet der Kurort nach wie vor ein großes Thermalbad: die Cassiopeia-Therme. Sie ist aus dem ehemaligen Markgrafenbad entstanden, das im 19. Jahrhundert gebaut wurde. Das mit dem Deutschen Stahlbaupreis ausgezeichnete „Kuppelbad“, das „Marmorbad“ und die „Badegrotte“ sind über 32 °C warm, das Kaltwasserbecken hat gerade einmal 12 °C. Und von den Sonnenterrassen des Außenschwimmbeckens blickt man nicht nur auf die Ruine des römischen Thermalbads, sondern auch auf den Kurpark mit seiner mächtigen Burgruine und vielen südländischen Pflanzen. Dank eines Warmluftstroms, der durch die Burgundische Pforte beständig mediterrane Luft ins Breisgau bläst, wachsen hier Magnolien, Mammutbäume, Zitronen, Palmen und Eukalyptus.

 

 

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