Derbrauni, Toskana-Therme_Bad_Schandau, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A17.

Bad Schandau Toskana Therme
Toskana Therme Bad Schandau
Rudolf-Sendig-Straße 8a
01814 Bad Schandau
badschandau@toskana-therme.de

+49 (0) 35 02 2/ 54 61 0

http://www.toskanaworld.net/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Schandau
erstellt:
22.07.2017
aktualisiert:
13.11.2023
In thermische Quellen baden zu gehen, ist seit Jahrhunderten Tradition in Deutschland. Sie entspannen, reinigen und pflegen den Körper, aber auch den Geist. Allerdings kann nur das reine Wasser der thermischen Quellen, nicht jede Krankheit heilen. Aber die Heilungschancen manches Gebrechens können erhöht werden, wenn das heiße Wasser mit Ölen, Kräutern oder Salzen kombiniert wird. Daran geforscht hat ein römisch-katholischer Priester. In Bayern erforschte er die thermischen Quellen und deren gesundheitsfördernde Wirkung, besonders in Kombination mit anderen Stoffen. Als er nämlich selbst an Tuberkulose erkrankte, suchte er einen Heilungsweg. Und therapierte sich selbst mit Bädern. Seine Wasserkuren und Bewegungstherapie im Wasser wurden so bekannt, dass Ärzte auf die Barrikaden gingen. Er sei ein Scharlatan, ein Pfuscher und Betrüger. Obwohl er nachweislich tausenden von Menschen mit seiner Therapie geholfen und sie geheilt hat. Und stets seinem priesterlichen Credo treu geblieben ist. Er hat nämlich die Armen kostenlos gepflegt. Bürger, Adlige, Geistliche, sogar der Pabst in Rom ließ sich persönlich von dem Priester behandeln. Nach einiger Zeit ließen sich auch Ärzte von der Therapie überzeugen. Sie sind zu dem Priester gekommen und haben gelernt, wie er therapiert. Es ist sogar ein internationaler Verband der Kneippärzte entstanden. Zahlreiche Kurorte und Thermenbäder sind nach seinen Vorstellungen entstanden. Und seinen Namen - Sebastian Kneipp - kennt man bis heute. Bad Schandau zum Beispiel ist ein staatlich anerkannter Kneippkurort, dort kann bis heute gebadet werden kann. Eine der größten Thermen des Ortes ist dabei die Toskana Therme. So groß wie ein halbes Fußballfeld sind die Badelandschaften. Und mit Thermenbad, Saunagarten und Wellnesspark, kann optional auch eine Kur gemacht werden. Ohne Sebastian Kneipp, würde es diese Therapieformen, so wie wir sie kennen, aber auch in Bad Schandau nicht geben.

 

 

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