Siegbert Brey, Warder_Turopolje-Schwein, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.
Arche-Warder-Tierpark
Tierpark Arche Warder
Langwedeler Weg 11
24646 Warder
info@arche-warder.de
+49 (0) 43 29/ 91 34 0
https://www.arche-warder.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark_Arche_Warder
Langwedeler Weg 11
24646 Warder
info@arche-warder.de
+49 (0) 43 29/ 91 34 0
https://www.arche-warder.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark_Arche_Warder
erstellt:
24.02.2017
aktualisiert:
30.11.2023
Eine Sau ruht im Stroh unter einem Busch. Sechs Ferkel zerren an ihren Zitzen, das siebte sucht noch. Die Familie gehört zur Rasse des Bunten Bentheimer Schweines, die vom Aussterben bedroht ist. Zu beobachten ist sie im Tierpark Arche Warder. Der liegt im Naturpark Westensee und bewahrt über 1000 seltene Haus- und Nutztiere aus 130 Rassen vor dem Aussterben. So leben von 200 Poitou-Eseln auf der ganzen Welt fünf hier. Sie sind die größten Vertreter ihrer Gattung. Glöckchenschwein, Englisches Parkrind oder Girgentana-Ziege, alle Tiere fühlen sich hier zu hause. Auch beweisen sie, dass die alten Rassen oftmals viel robuster, genügsamer und gesünder sind als ihre hoch gezüchteten Artgenossen. Ganz nah sind Kinder den Tieren im Streichelhof. Eine Ziege zwischen den Hörnern zu kraulen, ist schon ein besonderes Erlebnis. Gefüttert werden dürfen sie auch. Auch mit den Ferkeln der Bentheimer Sau können sich Kinder im Stroh balgen. Im Tierschauhaus warten außerdem Tiereltern mit ihrem gerade geborenen Nachwuchs auf neugierige und staunende Kinder. Erwachsene können ihr Augenmerk auch auf andere Dinge richten. Gut beobachten lässt sich hier, wie unterschiedlich sich verschiedene Arten verhalten: Herdentier oder Einzelgänger? Auch über Herkunft und Geschichte einzelner Rassen gibt es Neues zu lernen. Drei Routen führen durch den Park. Die Arche Warder kämpft für gefährdete Rassen. Die alten Rassen sollen durch Zucht erhalten und die Bestände so vergrößert werden. Von vielen der hier lebenden Tiere gibt es weniger als 200 Exemplare weltweit. Das sind zu wenig, zwischen 5000 und 7500 sind nötig zum Überleben. Die Arche zeigt auch, wie eine naturnahe Landwirtschaft funktionieren kann.
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