19Wilhelm18, Residenz-Ansbach-001, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.
Ansbach Hohenzollernresidenz
Amt für Kultur und Touristik
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach
pr@ansbach.de
+49 (0) 98 1/ 51 0
http://www.ansbach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Residenz_Ansbach
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach
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https://de.wikipedia.org/wiki/Residenz_Ansbach
erstellt:
24.01.2017
aktualisiert:
23.05.2023
Die Hohenzollernresidenz beheimatet die Geschichte der letzten Kaiser Deutschlands. Denn tatsächlich sind Friedrich III. und die beiden Wilhelme vom Blut der Hohenzollern gewesen. Allerdings stammten sie aus der brandenburgischen Kurlinie des Geschlechts. In Ansbach dagegen residierte die fränkische Linie. Auch wenn es aus diesem Zweig der Hohenzollern niemand bis zum Kaiser gebracht hat, so errichteten die fränkischen Fürsten in Bayreuth und Ansbach doch bedeutende Herrschaften. Die Jahrhunderte als Residenzstadt der Hohenzollern prägen Ansbach bis heute. Die Markgräfliche Residenz, die Orangerie im Hofgarten und das Markgrafenmuseum gehören zu den Pflichtstationen eines Besuchs in Ansbach. Adel und Macht, darum geht es in einer ganz anderen Episode der Stadtgeschichte von Ansbach. Am 14. Dezember 1833 wurde Kaspar Hauser nämlich in Ansbach umgebracht. Es ist aber keines Wegs ein normaler Mord gewesen. Die Geschichte liest sich eher wie ein Krimi. Zu Beginn ist 1828 der junge Mann völlig verwahrlost in Nürnberg aufgetaucht. Nach eigenen Angaben war er über zehn Jahre in einem dunklen Raum eingesperrt gewesen. Nach zwei Attentatsversuchen gegen ihn, kam Hauser in die Obhut des Volksschullehrers J.G. Meyer nach Ansbach. Dort ist er dann auf mysteriöse Weise umgekommen. Bis heute ist der Tod Hausers ein Geheimnis geblieben. War er der illegitime Spross aus einer europäischen Adelsfamilie? Oder der legitime Erbe des badischen Großherzogs? Ein Denkmal und eine Abteilung im Markgrafenmuseum erinnern an das geheimnisvolle und tragische „Kind von Europa”.
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