Ralf Roletschek, 13-02-23-fotoflugkurs-cux-by-RalfR-041, CC BY 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A27.

Aeronauticum
AERONAUTICUM
Peter-Strasser-Platz 3
27639 Wurster Nordseeküste
info@aeronauticum.de

+49 (0)47 41/ 18 19 0

http://www.aeronauticum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Aeronauticum
erstellt:
26.10.2017
aktualisiert:
22.11.2023
Lautlos schwebten sie durch die Lüfte, die Luftschiffe. Ebenso lautlos schwebt ein Modell der „Hindenburg“ unter der Decke des Aeronauticums in Nordholz. Eine riesige Weltkarte zeigt die Routen, die die Zeppeline „Hindenburg“ und „Graf Zeppelin“ zurücklegten. Ein Schnittmodell macht anschaulich, wie es im Innern der „Hindenburg“ aussah. Das Original hatte eine Länge von 245 Metern und einen Durchmesser von 46,80 Metern. Mit vier Dieselmotoren, jeweils 1320 PS stark, erreichte es eine Geschwindigkeit von 110 Kilometern in der Stunde. Damals setzte man große Hoffnungen in die Luftschiffe, denn mit ihnen begann die zivile Luftfahrt. Schon 1910 beförderten Zeppeline Passagiere nach Fahrplan. Aber es kam anders. Im Aeronauticum ist auch ein Wrackteil der „Hindenburg“ ausgestellt, das noch die Spuren der Brandkatastrophe zeigt, mit der die Luftschifffahrt am 6. Mai 1937 endete. Damals explodierte der Zeppelin bei der Landung in Lakehurst in den USA. Das Museum ist dort entstanden, wo während des Ersten Weltkrieges der größte Standort für die Luftschiffe der Marine war. Ihr Einsatz im Krieg ist in einer Abteilung nachempfunden. Mit Briefen und Tagebüchern von Soldaten wird jedoch auch von den hohen Verlusten an Menschen und von der Grausamkeit des Krieges erzählt. Ein Modell der ehemaligen Anlage des Stützpunktes zeigt dessen große Bedeutung. Sie hatte eine Fläche von 1000 Hektar. Von den Hallen, in denen die Luftschiffe parkten, war besonders die Doppeldrehhalle „Nobel“ beeindruckend. Diese zeigt auch ein Modell in der Ausstellung. Draußen auf dem Gelände warten zahlreiche Flugzeuge und Hubschrauber auf den Besucher. Nach der Zeppelin-Ära gebaut, waren sie bei der west- und der ostdeutschen Marine im Einsatz.

 

 

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