Magnus Manske, Monastery_Meschede_(2), CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A46.

Abtei Königsmünster
Abtei Königsmünster
Klosterberg 11
59872 Meschede
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erstellt:
26.09.2020
aktualisiert:
01.08.2024
Zwei quadratische Türme aus rotem Backstein kennzeichnen die Silhouette der Kleinstadt Meschede. Sie gehören zur benediktinischen Abtei Königsmünster. Die Kirche wurde am 1. September 1965 eingeweiht, am 25. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und soll als ein Symbol für den Frieden stehen. Der Bau wurde bewusst nach dem Vorbild der Architektur des 20. Jahrhunderts ausgerichtet. Der Klostername rührt vom lateinischen Wort Monasterium, zu Deutsch Münster, und bezieht sich auf Jesus Christus als König, also das Kloster des Königs Christus. Ins Kloster integriert sind auch handwerkliche Gewerke sowie ein Gymnasium. Hier unterrichten auch einige Mönche der Abtei knapp 700 Schülerinnen und Schüler. Vor allem Theater, Chor, Orchester und Kunst sind Schwerpunkte. Die weithin sichtbare Kirche aus rotbraunen Klinkersteinen wird oft mit einer großen Burg oder einem Schiff verglichen. Zu den Handwerksbetrieben gehören eine Schmiede und eine Schreinerei. Diese werden teils von Klosterbrüdern, teils von weltlichen Mitarbeitern betrieben. Die Gründung des Klosters selbst ist ein Beweis von klösterlicher Gemeinschaft und Zusammenarbeit, wenn man so will. Das Kloster wurde 1928 von Mönchen aus drei bayerischen Klöstern gegründet. Es entstand ein Vertrag mit der Stadt Meschede und der Benediktinerkongregation von St. Ottilien. Die Idee war, die Mönche eine Schule aufbauen zu lassen und dafür materielle Unterstützung von der Stadt zu erhalten. Bis heute arbeiten in dem Gymnasium Mönche und weltliche Lehrer Seite an Seite.

 

 

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